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Abonnieren statt kaufen – das Subscription-Economy-1×1

Besonders bei digitalen Produkten ist es seit Jahren auf dem Vormarsch: das Abo-Modell. Doch was bringt die Subscription-Economy den Kund*innen – und was dem Unternehmen?

t3n 16.03.2022, 09:05 Uhr • 3 Min. Lesezeit • Anzeige

Subscription-Economy beschreibt den Trend zum Mieten statt Besitzen. Immer mehr Kund*innen geben den Wert des Besitzens auf, um stattdessen zu abonnieren. Auch Unternehmen springen immer häufiger auf ein Subscription-Modell um. Oft kannst du viel mehr abonnieren als du denkst, denn Subscription-Economy umfasst nicht nur Software-Lizenzen.

Abo? Abo!

Wenn man nur kreativ genug ist, kann alles ein Abo sein, denn Subscription-Modelle können viele verschiedene Formen annehmen – von Software-as-a-Service bis hin zum Essens-Abo. Doch natürlich gibt es Unterschiede in den Details. Bei einem monatlichen Care-Paket mit einer Weinauswahl besitzt du die Weine auch. Bei SaaS oder Sharing-Modellen ist das anders: Hier mietest du dir die Leistung für die Vertragslaufzeit an. Je nachdem, wie das Modell aufgebaut ist, haben Kund*innen andere Erwartungen und Unternehmen andere Verpflichtungen.

Care-Packages im Abo. Das Bild zeigt verschiedene Care-Pakete mit Artikeln für das Badezimmer, wie Seife, Bürste usw.
Auch Care-Packages und Hygieneartikel gibt es mittlerweile im Abo-Modell. (Foto:Savanevich Viktar/Shutterstock)

Warum Kund*innen lieber abonnieren statt kaufen

Bei dem Vergleich zwischen einem Abo und einem Kauf kann man eine lange Pro und Contra Liste aufstellen. Der Weiterverkauf bei der Subscription ist erschwert, wenn das Gekaufte nicht sowieso schon über einen Account an die nutzende Person gebunden ist. Auch bei Produkten, die man länger nutzt, können die Preise steigern. Trotzdem ist die Subscription-Economy so beliebt wie nie.

Die Streamingdienste laufen den DVD- und Blu-Ray-Käufen den Rang ab und sogar Microsoft Office gibt es mittlerweile im Subscription-Modell. Denn die Vorteile für Kund*innen überwiegen. Schon alleine das Video-Streaming-Beispiel zeigt: Für einen geringen Preis pro Monat bekommst du meistens eine scheinbar unendliche Auswahl an Filmen, Serien und Videocontent, während es bei der Blu-Ray nur ein Film ist. In puncto Auswahl schlägt das Abo fast jedes Kaufangebot.

Außerdem bietet das Abonnieren Flexibilität: Gefällt einem das Produkt nicht oder benutzt man es einfach nicht mehr, dann kann man es ganz einfach kündigen – Du zahlst also nur so lange, das Produkt, wie du es nutzt. Besonders unsichere Käufer*innen greifen eher zum Abo. Wenn du es nicht so lange nutzt, zahlst du nur einen Bruchteil des Preises, den du beim Kauf gezahlt hättest. Ein Fehlkauf ist dadurch finanziell einfacher zu verkraften. Zusätzlich bringt der Einstieg in die Subscription-Economy Innovationsmöglichkeiten.

Wer damals beispielsweise für über 1.000 Euro eine Adobe-CS6-Lizenz gekauft hat, nutzt immer noch dieselbe Photoshop-Version ohne neue Features. Doch mit einem Abonnement der Creative Cloud bekommen Kund*innen in jedem Jahr die neusten Features dank regelmäßigen Updates. Die wiederkehrende Zahlung bei den Modellen motiviert die Unternehmen, regelmäßige Updates und Services zu liefern, um die Abbestellung zu vermeiden – eine Garantie, die es beim Einmalkauf nicht gibt.

Auch Unternehmen profitieren

Natürlich bietet auch die Subscription-Economy Unternehmen viele Möglichkeiten – von der Planung bis hin zur Vermarktung. Besonders Startups geben Abo-Modelle die nötige Planungssicherheit. Anstatt zu spekulieren, wie viele das Produkt in einem Monat kaufen, kann dein Unternehmen mit regelmäßigem monatlichem Einkommen rechnen.

Wenn du clever vermarktest, kannst du dazu sogar noch Upselling betreiben: Zehn Euro pro Monat sind für Kund*innen deutlich einfacher auszugeben als 120 Euro auf einmal, und das nicht nur weil die Zehn Euro nach weniger aussehen.  Der Kaufschmerz bei geringeren Zahlungen über einen längeren Zeitraum ist deutlich geringer als eine hohe Summe einmal.

Hier spielt auch der Endowment-Effekt eine Rolle, bei dem Menschen Dinge wertvoller einschätzen, wenn sie in ihrem Besitz sind.  Besonders Rabatte und Probemonate lassen Subscription-Modelle attraktiver werden. Kund*innen können sich von der Leistung überzeugen und sie erstmal testen, um dann ein Abo zum regulären Preis abzuschließen.

Ein psychologischer Trick: Wenn Nutzer*innen erst das Produkt testen, wird das schon als Besitz im Kopf verbucht. Der Effekt der Verlust-Aversion motiviert zum Abo. Leider ist die Umsetzung nicht so einfach wie bei einem einfachen Kauf. Je komplexer die Subscription-Möglichkeiten werden, desto komplexer und unübersichtlicher wird dementsprechend die Abrechnung.

Subscription-Economy richtig managen

Zahlungserinnerungen, monatliche Abhebungen und verschiedene Bezahlmethoden – wenn du selbst ein Stück vom Abo-Kuchen abhaben möchtest, stehst du vor einigen Hürden. Doch wie gelingt Unternehmen eine konkrete und einfache Abo-Abrechnung? Mit dem passenden Subscription-Billing-Anbieter kannst du deine Verträge, Produkte und Add-Ons ganz einfach verwalten. Zum Beispiel bietet nexnet mit dem Subscription-Billing der nexnet.cloud die optimale Verwaltung von Abo-Produkten und automatisiert den Zahlungsablauf und die Rechnungsstellung. Dabei bietet die nexnet.cloud für die Kund*innen eine Fülle an Zahlungsmethoden an – von der klassischen Überweisung bis hin zu Paypal. Auch schnelle Preisanpassungen sind ganz einfach mit dem Subscription-Billing von nexnet.cloud möglich. Zusätzlich zeigt dir die Plattform alle Daten immer auf einen Blick in der eigenen Kundenumgebung an.

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